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        Zu Besuch bei Stefan Lundgren


        Stefan Lundgren gehört zu der Sorte Menschen, die man einmal trifft und dann für immer in seinem Leben haben will. Ein Mann, der sich beigebracht hat, sich nicht um vermeintliche Pflichten, Ansichten oder Normen zu kümmern und sich dafür entschieden hat, seinen eigenen Weg zu gehen.


        Im Alter von 25 Jahren begann Stefan eine Lehre als Koch, weil ihm die Essenszubereitung gefiel und er es sich nicht vorstellen konnte mit etwas zu arbeiten, das ihm keinen Spaß machte. Etwas anderes, das ihm Spaß machte, waren Schlittenhunde und innerhalb weniger Jahre hatte er statt nur einem Husky schon 18 Stück. Um diese beiden Interessen kombinieren zu können, lehnte er eine Stelle in einem feinen Restaurant in der Hauptstadt Stockholm dankend ab, packte stattdessen seine Sachen zusammen und zog nach Kiruna in den Norden Schwedens, wo er als Fjällguide, Hundeführer und Koch arbeiten konnte.

         
         

         
         

        "…tue so viel du kannst, aber lass nicht all deine Möglichkeiten dich daran hindern, überhaupt etwas zu tun”



        In Kiruna baute Stefan sein eigenes Unternehmen auf, bei dem er Touristen hinaus in die schwedische Winterlandschaft begleitete und dort über offenem Feuer Essen zubereitete. Seine Gerichte enthalten viel Liebe, natürlichen Geschmack, regionale Zutaten und den Grundgedanken, dass sie die Erwartungen immer noch ein Stück übertreffen sollten. Vor jeder Mahlzeit fragt er, warum man gerade hier essen will oder muss. „Ist es aufgrund der Umgebung, dass du hungrig bist, weil es langsam zu kalt wird oder du eine Ruhepause brauchst?“ Essen steht bei Stefan immer im Mittelpunkt, denn für ihn ist es das Wundermittel, das alle glücklich macht. Mit diesem Konzept überzeugt er auch uns, weshalb wir mit Stefan zusammenarbeiten, seit wir ihn vor einigen Jahren beim Schlittenhunderennen Fjällräven Polar getroffen haben.


        Sein Interesse für Nachhaltigkeit hat Stefans sein Leben lang geprägt, Bemühungen, sich durch Eigenanbau in Kiruna selbst zu versorgen, sind aber schlichtweg zugefroren - wohl auch ein Grund dafür, dass er heute Hunde, Kiruna und lange Winter hinter sich gelassen hat und wieder dorthin zurückzog, wo alles begann – in seine Heimatstadt Söderhamn am bottnischen Meerbusen. Stefan kam zu einem Stück Land und schlug darauf ein altes Zelt auf, das er direkt vom Fjällräven-Gründer Åke Nordin gekauft hatte und das nach jahrelangen Winterabenteuern nun die neue Basis in seinem Leben werden sollte.



         
         
         
         
         
         

        "Man braucht weniger, als man denkt..."


        Im Laufe der Zeit sammelte er Materialien für sein zukünftiges Haus, einen Bau, den er als konstanten kreativen Prozess betrachtet. Mittlerweile steht dieser stattlich auf einer kleinen Anhöhe mit Aussicht über den See, soll bald Solarplatten bekommen, hat ein Gewächshaus nach Süden und Fenster nach Norden ausgerichtet. Stefan hat lange davon geträumt, selbst ein Haus zu entwerfen und mit recyceltem und natürlichem Material, also ohne Plastik oder Chemikalien, zu bauen. Farbe und andere verwendete Substanzen sind natürliche Stoffe wie Eitempera, Leinölfarbe, Leinöl und Mahagoni. Ursprünglich wollte er eigentlich etwas Größeres, merkte aber bald, dass er nicht mehr als 18 m² braucht, wo doch die Natur ebenfalls einen nicht geringen Teil seines Zuhauses ausmacht. „Man braucht weniger, als man denkt“ sagt er und erklärt, wie er gelernt hat kleine einfache Sachen wertzuschätzen, seit er auf so kleinem Raum wohnt.

         
         
            

         
         
        Stefan lebt auch nicht alleine in seinem kleinen grünen Idyll, zwei Schweine und zwei Ziegen leisten ihm Gesellschaft und folgen ihm auf Schritt und Tritt. Sie sind es gewohnt, ein paar Salatblätter und Tomaten zugesteckt zu bekommen und warten schon ungeduldig zu seinen Füßen. Etwas weiter bergab hält er Hühner und am Seeufer laufen seine Enten herum. „Als Nächstes kommen Schafe und Kaninchen“, berichtet Stefan. Kaninchen belasten die Umwelt weniger als andere Tiere und er geht davon aus, dass man in Zukunft vermehrt auf Schlachtkaninchen stoßen wird. All seine Tiere hält er als Nutztiere und möchte sich mit Fleisch, Eiern, Milch und Käse selbst versorgen.

         
         
        "Kümmere dich nicht darum was andere denken und sagen, tue, was du selbst für richtig hältst..."


          

            

         
         

        Stefans Einstellung ist, dass man selbst die Veränderung leben muss, die man erreichen möchte und mit sich selbst nicht zu hart ins Gericht gehen sollte. „Tue so viel du kannst, aber lass nicht all deine Möglichkeiten dich davon abhalten, überhaupt etwas zu tun. Man kann immer noch mehr verändern und manchmal wird dieses Gefühl so überwältigend, dass man nicht einmal mehr kleine Veränderungen anstrebt. Kümmere dich nicht darum was andere denken und sagen, tue, was du selbst für richtig hältst.“

         
         

         

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