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        Überlegungen zu unseren Materialien

        Unsere Leidenschaft gilt wahrer Handwerkskunst und Kleinserienproduktion. Wir wählen die Materialien sorgfältig aus und haben den Fokus auf Qualität und nicht auf die günstigste Alternative gesetzt. Daher finden wir stets Wege, um umweltfreundliche Materialien in neue und bestehende Produkte zu integrieren. Das bedeutet, dass wir Materialien mit langer Lebensdauer verwenden und dabei die extremen Bedingungen berücksichtigen, denen sie ausgesetzt werden.

        Die Säulen unserer Produktion sind die einwandfreie Funktion sowie eine möglichst lange Lebensdauer der Produkte. Die Wahl des richtigen Materials ist hierfür von entscheidender Bedeutung. Auch wenn die Zeit gekommen ist, dass ein Primus-Kocher in den Ruhestand tritt, so sollen seine Materialien dennoch weiter verwendet werden können. Aus diesem Grund entwickeln wir Produkte aus reinen Materialien, die auseinandergebaut und wiederverwertet werden können.



        Unsere Materialien

        Edelstahl

        Stahl besteht zu einem Großteil aus Eisen in Verbindung mit Kohlenstoff und anderen Elementen. Edelstahl besteht üblicherweise aus einem hohen Anteil an Chrom und Nickel, um das Material bei Kontakt mit Wasser und Sauerstoff vor Oxidation und Zerfall zu schützen. Der Vorteil von Stahl ist seine extreme Langlebigkeit und dass er hohen Temperaturen standhalten kann – und dies bei relativ geringen Kosten. Das ideale Material für Töpfe, Kasserollen, Schüsseln und Teller zum Outdoor-Gebrauch. Edelstahl reagiert normalerweise nicht mit anderen Stoffen und besitzt eine hohe Rostbeständigkeit. Somit kann es leicht gereinigt werden und gibt keinen Geschmack ab. Das sind die Eigenschaften, die Produkte aus Edelstahl zu lebenslangen Begleitern machen, die darüber hinaus zu 100 Prozent recycelbar sind.

        Heutzutage werden weltweit 90 % des Materials wiederverwertet. Durchschnittlich besteht ein Edelstahl-Produkt zu 60 % aus recycelten Materialien. Für das Recycling von Stahl wird um etwa 75 % weniger Energie verwendet als für die Erzeugung eines neuen Produktes.

        Aluminium

        In Relation zu seinem Gewicht ist Aluminium ein sehr festes Material. (Seine Dichtheit beträgt ein Drittel der von Stahl.) Deshalb eignet sich Aluminium hervorragend für Produkte zum Wandern oder Klettern, wo das Gepäck so leicht wie möglich sein soll. Aluminium ist ein sehr guter Wärmeleiter, was es zu einem idealen Material für Töpfe und Wärmetauscher macht. Bitte berücksichtige, dass der Schmelzpunkt relativ niedrig ist, was bedeutet, dass das Material schmilzt, wenn man eine Kasserolle ohne Inhalt (Wasser oder Nahrungsmittel) auf die Flamme stellt.

        Aluminium selbst ist nicht übermäßig langlebig, da es nicht kratz- und stoßresistent ist. Durch den Kontakt mit Luft erzeugt es allerdings eine Schicht von Aluminiumoxid, die das Produkt hart und strapazierfähig macht. Diese Schicht kann auf künstliche Weise, durch sogenanntes Eloxieren, noch dicker gemacht werden. Eine dünne Schicht wird „natürlich eloxiert“ genannt, eine dickere Schicht „harteloxiert“, was das Material viel langlebiger macht als reines Aluminium.

        Aluminium ist eines der am häufigsten vorkommenden Elemente, benötigt allerdings viel Energie in der Herstellung. Glücklicherweise sind 95–98 % des gesamten Aluminiums recycelbar, und die Wiederverwertung benötigt nur ungefähr 5 % der Energie im Vergleich zur Neugewinnung.

        Messing

        Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink. Wir verwenden Messing, da es gut formbar ist, nicht rostet und ein guter Wärmeleiter ist. Da es Kupfer enthält, sollte es jedoch nicht in Kontakt mit Nahrungsmitteln kommen. Wir setzen Messing für bestimmte Design-Elemente unserer Produkte ein.

        Metallrecycling

        Für die meisten Metalle ist das Recycling weitaus kostengünstiger und energiesparender als die Neugewinnung. Im Allgemeinen kommt es durch das Recycling zu keinen Qualitätseinbußen, und ein Material kann immer wieder recycelt werden. Deshalb wird heutzutage das meiste Altmetall wiederverwertet. Eine Herstellung von neuem Metall hängt mit einer erhöhten Nachfrage am Markt zusammen. Deshalb gibt es keinen Umweltvorteil, wenn man versucht, den Anteil an recyceltem Material für ein einzelnes Produkt zu erhöhen, um es „grüner“ zu machen, da dies bedeuten würde, dass ein anderes Produkt einen niedrigeren Anteil an recyceltem Material enthalten würde, was wiederum erhöhte Transporttätigkeit mit sich bringen würde.

        Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass die Materialien, aus denen ein Produkt besteht, leicht getrennt werden können, sodass die verschiedenen Metalle recycelt werden können. 

        Kunststoffe

        Kunststoffe oder Polymere sind lange Moleküle aus (normalerweise) Kohlenwasserstoffen. Je nach Kunststoffart besitzen sie verschiedene Eigenschaften. Wir verwenden Kunststoffe dann, wenn ein geringes Gewicht erreicht werden soll, da Kunststoffe im Vergleich zu ihrem Gewicht eine hohe Festigkeit aufweisen. Kunststoffe sind schlechte Wärmeleiter, was von Vorteil für Dinge ist, die nicht verbrannt werden sollen, wie etwa Griffe und Deckel. 

        Üblicherweise werden Kunststoffe aus Erdöl hergestellt. Mittlerweile sind jedoch immer mehr Kunststoffe auf Basis von erneuerbaren Rohmaterialien verfügbar, insbesondere Polyethylen und Polyamid. Materialien wie Stärke, Zellulose, Holz, Zucker und Biomasse werden auch als Ersatz für fossile Brennstoffe zur Herstellung von Biokunststoffen verwendet. Das macht die Biokunststoff-Produktion nachhaltiger im Vergleich zur herkömmlichen Kunststoffherstellung. Bei Primus streben wir danach, Produkte herzustellen, die sowohl langlebig als auch Teil der Kreislaufwirtschaft sind. Deshalb versuchen wir, erneuerbare Kunststoffe zu verwenden, selbst bei Biokunststoffen. Derzeit vermeiden wir Kunststoffe, die biologisch abbaubar sind, weil erstens ihr Kreislauf noch immer ungeklärt ist, und weil sie zweitens nur in industriellen – nicht in natürlichen – Kompost umgewandelt werden können.

        Wir arbeiten daran, in naher Zukunft alle Kunststoffe auf Basis von PFC und fossilen Brennstoffen aus dem Programm zu nehmen. Wir haben uns auch dazu entschlossen, bei Neubestellungen auf Produkte, die PTFE enthalten, zu verzichten. Es wird eine Weile dauern, bis dies in allen Geschäften umgesetzt worden ist. Wenn du ein Produkt besitzt, das PTFE enthält, gibt es keinen Grund, es nicht mehr zu verwenden, da das Produkt selbst keinerlei Gefahr darstellt.

        Kork

        Die Produktion von Kork wird als nachhaltig eingestuft, da der Korkbaum zur Materialgewinnung nicht gefällt, sondern nur die Rinde abgezogen wird. So kann der Baum weiterleben und wachsen. Kork als Material besitzt hervorragende isolierende Eigenschaften, ist kein guter Wärmeleiter und ist feuchtigkeitsbeständig, was ihn zu einem sehr nützlichen Material macht.

        Karton 

        Etwa die Hälfte unserer Verpackungen ist FSC-zertifiziert. Das bedeutet, dass der komplette Herstellungsprozess sowie das Material zur Gänze rückverfolgbar sind. Die andere Hälfte der Verpackungen wird aus Altpapier hergestellt.

        Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Menge des Verpackungsmaterials für unsere Produkte zu reduzieren. Dies ist immer wieder ein Akt der Balance, da die Verpackung dazu dient, die Produkte während des Transports zu schützen – und zu wenig Schutz oder eine unpassende Verpackung das Risiko von Transportschäden erhöhen, was eine noch größere Ressourcenverschwendung darstellt.

        GAS

        Das Gas in unseren Behältern ist eine Mischung aus Propan, Butan und Isobutan. Dies sind Gase, die aus Rohbenzin hergestellt und von unserem Lieferanten in Südkorea produziert werden. 

        Seit mehreren Jahren kompensieren wir das Gas, das wir produzieren, mit verschiedenen Projekten. Wir kompensieren die Emissionen, die während Herstellung, Lieferung und Verwendung sowohl von Gas als auch den Behältern entstehen. Erfahre mehr über das diesjährige Projekt hier.

        Unser Ziel ist es, das gesamte Gas, das wir verkaufen, mit Gas aus erneuerbaren Quellen zu ersetzen. Dazu sind wir ständig auf der Suche nach Partnern und Lieferanten, die uns bei unserem Vorhaben unterstützen können.



         
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